Bildergalerie öffnen
Dietlinde Bonnlander 
Trägerin des pommerschen Kulturpreises 2002,
Verdienstmedaille des Landes Tirol 2012

wurde im Jahre 1931 in Hinterpommern geboren. 
Flucht und Vertreibung 1945. 
Kurze Ehe, ein Kind, früher Tod des Partners. 



"Es sind die Farben, die mich fesseln,
diese Aussage von mir zu meiner Kunst wird in fast 
jeder Würdigung verwendet, weil scheinbar die Bilder wiedergeben, was ich zu erklären versuche."


Dietlinde Bonnlander



Imst im Juli 2016 - Friedenspostkarten

Die Stadt Imst im Tiroler Oberland in der ich jetzt seit fast 21 Jahren leben darf, ist der weltweit bekannt gewordene Platz, wenn es um Kinder und ihre Not, ob in familiären Krisenzeiten oder in Kriegen geht. In ihr, der kleinen Stadt unter dem Bergl, wie ich sie öfters nenne, konnte Herrmann  Gmeiner im Jahre 1949, also bald nach dem 2. Weltkrieg, seine Kinderdorfidee verwirklichen.

 

Imst hatte nicht nur die Personen in der Amtsstube, die ihm am Sonnberg ermöglichten, das Dorf, die Heimstätte nach seinen Vorstellungen zu bauen und einzurichten. Das Ideal vom heimischen Bauernhof am Berg in Alberschwende, wo die Schwester die mutterlosen Geschwister versorgte, konnte hier in kleinstem Rahmen umgesetzt werden und fand dann den Weg rund um den Globus, etablierte sich, oh Wunder. Dennoch fand es mit seinem Begründer immer wieder zurück an den Ursprung in Imst.

 

Für mich, Flüchtlingskind bei Kriegsende, kam es im Laufe der Zeit zu einer intensiven Bindung an das unerklärliche Fluidum, das mich zu begleiten begann bei jedem Gang durch die Stadt. Es heftete sich an meine Fersen und nach einer Lesung im Ubuntu Zentrum im Februar 2014 fand ich den Weg hin zu meiner Aktion „Kinder im Krieg“, die bis zur Stunde fortbesteht. Inzwischen im Oberland bekannt geworden, werde ich sie im Herbst bis zur Imster Kunststrasse einschließlich in all meine Aktivitäten einbinden, weil das Elend der Kinder rund um die syrischen Kriegsschauplätze eher größer als kleiner geworden ist.

 

„Dietlindes Friedenspostkarte“ in drei Ausführungen in Din A5, Spende der Druckerei Pircher Ötztal-Bahnhof, wird ab jetzt bei Veranstaltungen angeboten werden. Sie soll nicht nur durch Verkauf Geld einbringen für die Kinder, sondern auch meine Botschaft für Frieden heraustragen aus meiner, aus Hermann Gmeiners Kinderdorfstadt.

 

Dietlinde Bonnlander  




Bildergalerie öffnen
Bildergalerie öffnen
Bildergalerie öffnen
Bildergalerie öffnen
Bildergalerie öffnen
Bildergalerie öffnen
Webdesign by internetpeople - Ihre Interntagentur aus Innsbruck in Tirol