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„WAS BLEIBT IST DIE ERINNERUNG“

ein Film von David Grissemann, Idee Egon Egger

73 Jahre nach Ihrer Flucht (Vetreibung) wird auf Grundlage des von Dietlinde Bonnlander geschriebenen Fluchttagebuches eine Dokumentation erstellt. Gedreht teils in Imst, teils an Originalschauplätzen ensteht so ein Zeitzeugnis, das aufzeigt wie es wirklich war. Schonungslos und ohne etwas zu beschönigen, erzählt Dietlinde Bonnlander über Vertreibung, Leben auf der Strasse, Hunger, Kälte, Bombenangriffe auf Zivilisten, sterbende Kinder und das äußerst ungute Gefühl, nirgends mehr willkommen zu sein. Am Ende der Flucht (fast zeitgleich mit dem Ende des Krieges) gab es nicht mal mehr die Möglichkeit, wieder „nach Hause“ zu gehen - es gab kein „zu Hause“ mehr! Die Alliierten gaben Hinterpommern an Polen ab – ca. 1 Million Menschen verloren auf der Flucht ihr Leben, ca. 16 Millionen Menschen verloren ihre Heimat – einfach so!

Dietlinde Bonnlander dazu: „Es ist ein unglaubliches Geschenk, dass mein Gedächtnis noch so gut funktioniert und ich so die Möglichkeit hatte das Ganze für meine Familie und die Nachwelt zu sichern. Insgeheim hoffe ich, dass die Menschheit daraus lernt - sicher ist das aber nicht.
Mein Dank gilt zuallererst meiner Familie für die Finanzierung des Projektes, weiters David Grissemann und dem ganzen Filmteam für den einfühlsamen Umgang mit mir während der Reise und der Dreharbeiten, sowie Christine Niederbacher für die Idee das ganze überhaupt zu dokumentieren.“

Erklärbar warum Dietlinde Bonnlander sich seit vielen Jahren schon für „Kinder im Krieg“ einsetzt. 25 % der Einnahmen aller verkauften Bilder und Bücher gehen an „Nachbar in Not“ – „Kinder im Krieg“. So sind allein in den letzten 5 Jahre schon über € 40.000,– zusammengekommen. 

Zu gegebener Zeit geben wir hier bekannt wo und wann der Film zu sehen sein wird.